Florence Nightingale / Brigitte Troeger *****

 

Im Mai 1820 kommt Florende Nightingale als zweite Tochter des adligen Ehepaars William Edward und Fanny Nightingale zur Welt.
Während ihre Eltern und die Schwester den Reichtum voll ausleben und auf die arme, hungernde Bevölkerung, hinabsehen, erwacht in Florence schon in jungen Jahren der Gerechtigkeitssinn. Sie begehrt immer öfter gegen ihre Eltern auf, stößt dabei jedoch auf taube Ohren und wird mit Verachtung bestraft. Ihr Vater unterstützt sie wenigstens in ihrem Wissensdrang und hilft ihr dabei eine höhere Bildung zu erlangen.
1837 hört Florence die Stimme Gottes und ist sich von da an sicher was ihre Bestimmung ist. 1850 darf sie mit dem befreundeten Ehepaar Bracebright nach Ägypten reisen und lernt auf dem Rückweg die erste Diakonissenanstalt in Kaiserswerth kennen, wo sie ein Jahr später ein Praktikum machen darf.
1953 wird Florence Leiterin eines Heimes für verarmte adelige in London und stellt das dortige System komplett auf den Kopf bis der Krimkrieg ausbricht und sie nach Skutari fährt, um den verwundeten Soldaten zu helfen.
Fazit
Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt, man ist förmlich in die Handlung mit einbezogen, hat mit gefiebert und mit gelitten. Florence war eine starke Persönlichkeit die sich auch durch alle Widrigkeiten nicht davon abbringen hat lassen den Kranken und Armen zu helfen. Sie hat mit Bescheidenheit und viel Kraft bessere Verhältnisse durchgesetzt, wovon die Menschen noch heute profitieren.
Leider war das Buch, mit seinen 150 Seiten, viel zu kurz, ich hätte gerne weiter gelesen und noch mehr über die einzelnen Personen erfahren. Es hat aber stark zum Ausdruck gebracht welch großartige Figur Florence war und das die Erfüllung darin liegen kann (und sollte) für andere da zu sein und nicht nach materiellen Gütern zu streben.

 

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