Eine kurze Geschichte vom Sterben – Linda Benedikt ****

 

Eine kurze Geschichte vom Sterben ist ein dünnes Buch mit nur gut 120 Seiten und doch hat es die Autorin geschafft die lange Zeit des Sterbens zu vermitteln.
In der Geschichte ist die Tochter angereist um ihre krebskranke Mutter im Krankenhaus auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten. Die 7 Tage bis zum Tod scheinen endlos zu sein und bringen alles an Emotionen hervor was nur möglich ist. Trauer, Leid, Wut und Hilflosigkeit über einen sinnlosen, viel zu frühen Tod.
Die stumpfe Eintönigkeit in der sterilen Welt des Krankenhauses wird gut vermittelt, als Leser leidet man förmlich mit.
Auch wenn dies ein trauriges Thema ist, ich konnte das Buch, unter Tränen, nicht eher beiseitelegen als ich es fertig gelesen hatte.
Unter dem Flammenbaum – Nicola Vollkommer ****
In ihrem Buch beschreibt Nicola Vollkommer ihr Leben in Afrika und in einem englischen Internat.
Ehrlich berichtet sie darüber wie sie dieses Leben geprägt hat. Ihre Kindheit in Afrika war von viel Freiheit bestimmt bis der schreckliche Bürgerkrieg in Nigeria Einzug hält. Es ist kaum vorstellbar welche grausame Szenen sich in dieser Zeit ereignet haben.
Für einen höheren Bildungsabschluss kommt sie in ein Internat in England und tut sich sehr schwer mit der Umstellung und den festen Regeln die dort herrschen.
Bei einigen Passagen war ich tief berührt, an anderer Stelle konnte ich herzhaft lachen.
Ein Buch mit Tiefgang, das ich gerne weiter empfehlen werde.

 

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