Böse Träume / Christopher Ranson **

Es gibt sie, die perfekten Nachbarn. Mitten in der amerikanischen Vorstadtidylle schließen Mick, seine Frau Viola und die Kinder Freundschaft mit den neuen Nachbarn.
Die Renders sind attraktiv, freundlich und großzügig. Und gefährlich. Sie hüten ein Geheimnis. Ein tödliches Geheimnis. Doch als Mick und seine Familie das merken, ist es fast zu spät. Sie sind in die Falle gegangen. Und es gibt keinen Ausweg mehr.
Im Prolog
geht es spannend los. Die junge Keelie möchte von zu Hause weg und wird von einem netten Ehepaar im Auto mitgenommen. Während der Fahrt werden die beiden immer seltsamer und als Keelie dann noch eine Entdeckung macht, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Plötzlich hält das Ehepaar an……

Fazit
Nach dem Prolog kommt keine Spannung mehr auf und die Handlung wird immer undurchsichtiger. Bei einem Bootsausflug sehen sie ein blutverschmiertes Schiff, darin zwei übel zugerichtete Leichen. Auf einmal sind aber keine Leichen mehr da und Blut ist auch keines zu sehen. War alles nur Einbildung?
Nach gut 70 Seiten wird es immer schlimmer, die Handlung triftet ins mystische ab und es wird immer unglaubwürdiger. Anstatt das eine Handlung aufgeklärt wird, kommen immer neue hinzu, gerade so als hätte sich der Autor einiges an Spannungsmomenten einfallen lassen und darüber hinaus die vorherigen vergessen.
Ich gebe zu das mich die Handlung immer mehr genervt hat, so dass ich dann nur noch quer gelesen habe um dieses überflüssige Buch zu Ende zu bringen.
Den Namen Thriller hat es in keinster Weise verdient. Wenn ich gewusst hätte dass es sich zu einer (unglaubwürdigen) mystischen Geschichte entwickelt, dann hätte ich das Buch gar nicht erst angerührt. Schade um die kostbare Lesezeit.
Da der Schreibstil noch einigermaßen annehmbar ist vergebe ich 2 Sterne, auch wenn die Handlung nur einen verdient hat.

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