Tödliche Erbschaft / Johnson Todd *****

 

Jared Neaton hat sich erst vor kurzem selbständig gemacht und seinen ersten großen Fall verloren. Ihm steht das Wasser bis zum Hals, da erhält er von einem befreundeten Anwalt das Angebot einen Fall zu übernehmen.
Es geht um Erin, die nach dem Tod ihres Vaters bei den Papieren einen Einzahlungsbeleg über 10 Millionen Dollar gefunden hat, aber die Bank bestreitet das jemals eine Einzahlung stattgefunden hat.
Da Jared auf Erfolgshonorarbasis arbeitet ist er zunächst unschlüssig ob er den Fall annehmen soll, wäre aber zeitlebens finanziell unabhängig wenn er gewinnt. Beim sichten der Fakten gerät er immer tiefer in den Fall und nimmt ihn dann, eher gezwungener Maßen, an.
Von Beginn an werden ihm von der gegnerischen Seite, die die Bank vertritt, Knüppel zwischen die Beine geworfen. Er wird beschattet, er wird bedroht und mit allen möglichen Mitteln wird versucht eine Beweisaufnahme zu verhindern.
Am Ende geht es um Leben und Tod……

Fazit
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Todd Johnson, selbst Anwalt, ist es gelungen einen spannungsgeladenen Justiz Thriller zu schreiben, ohne ins Fachchinesisch abzufallen.
Jared ist unheimlich sympathisch, während man seinen Gegnern von Seite zu Seite mehr die Pest an den Hals wünscht. Aber nicht nur die Gegenpartei macht es Jares schwer, auch die Bürger aus dem Ort sind gegen ihn und selbst sein eigener Vater, mit dem er jahrelang keinen Kontakt hatte, scheint mehr zu wissen als er sagt.
Ich war die ganze Zeit während des Lesens am mit fiebern und gegen Ende wurde es so spannend dass ich nur noch so über die Zeilen geflogen bin.
Das Buch ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass ein Thriller sehr gut (fast) ohne Blut spannend und unterhaltend sein kann.
Ich gebe eine absolute Leseempfehlung und verteile gerne 5 Sterne. Das Buch hätte man nicht besser schreiben können.

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