Tödlicher Triumph – Ralf Kurz ******

 

Der leitende Oberstaatsanwalt Achim Strahle wird entführt und kurz darauf bei lebendigem Leib in seinem Auto verbrannt.
Kommissar Bussard ermittelt zusammen mit seiner 30 köpfigen SOKO und steht zunächst vor einem Rätsel obwohl schnell klar wird wer der vermeintliche Täter ist. Es handelt sich um Hafner, einen ehemaligen Häftling, der aber nicht auffindbar ist.
Während der Suche nach Hafner kommt es zu weiteren brutalen Morden. Trotz intensiver Polizeiarbeit ist der Täter den Ermittlern immer ein Stück voraus.
“Tödlicher Triumph” ist der dritte Band um den Ermittler Bussard, jedoch der erste den ich gelesen habe. Ich hatte dennoch keine Schwierigkeiten mich in die Geschichte hinein zu versetzen und war von der ersten Seite an gefangen von der Story. Obwohl man der Meinung ist den Täter zu kennen besteht die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.
Die Ermittlungen sind sehr realistisch beschrieben, die Morde sind so geschildert das man sich der Brutalität bewusst wird, jedoch nicht so dass man das Gefühle der Effekthascherei bekommt.
Immer neue Wendungen peitschen den Leser förmlich durch das Buch.
Das Ende ist genial aufgebaut und hat mich ein wenig nachdenklich zurückgelassen, weil Recht haben und Recht bekommen zwei verschiedene Dinge sind.
Für mich war es der beste Krimi den ich seit langem gelesen habe und bestimmt nicht der letzte von Ralf Kurz. Der Autor ist für mich eine überaus positive Neuentdeckung und zeigt das nicht nur bekannte Autoren gut schreiben können. Krimifans sollten sich diesen Namen auf jeden Fall merken.

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