Am Ende das Nichts von Ursula Großmann *****

 

Isabel hat die Nase voll nur Hausfrau und Mutter zu sein und möchte in ihren Beruf als Lehrerin zurück. Ihr Mann ist dagegen, aber Isabel setzt sich durch und engagiert eine Haushaltshilfe . Ab dem Zeitpunkt läuft nichts mehr wie gewohnt und es kommt immer wieder zu seltsamen Zwischenfällen.
Obwohl, oder gerade weil, die Geschichte so harmlos beginnt und jede Berufstätige Mutter mit den Schwierigkeiten vertraut ist, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Vorkommnisse sind zu Beginn nur Kleinigkeiten, steigern sich aber immer mehr. Als Leser beginnt man sich zu fragen ob die Ereignisse wirklich gefährlich sind, oder ob sie mehr der Verfassung von Isabel zuzuschreiben sind.
Geschickt legt die Autorin immer neue Spuren. Ist es der Ehemann, die Freundin, oder ist es ein Kollege? Es könnte jeder sein der Isabel fast in den Wahnsinn treibt. Die Gefahr ist sehr subtil, aber immer unterschwellig vorhanden.
Alles endet in einem furiosen Finale das an Spannung kaum zu überbieten ist.
Durch die Erzählung in der Ich Form fühlt man sich selbst betroffen, bleibt die Story doch jederzeit real und nachvollziehbar.
Von mir eine absolute Leseempfehlung für alle die es spannend mögen aber auf blutige Szenen verzichten können

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