Ende Aus Vorbei von Ute Haese 3,5 Sterne

 

“Ende Aus Vorbei” ist der zweite Band über die Kommissarin Victoria Boll und ihre Taskforce, den man aber auch ohne den ersten Band gut lesen kann, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.
In Döhlin an der Siller wird die Leiche eines Mitglieds der “Devils” aufgefunden. Vermutet wird das er Opfer eines Bandenkriegs zwischen den “Devils ” und den “Crazy Nuts” geworden ist.
Die Personen wurden sehr gut charakterisiert, so dass man sich jeden von ihnen gut vorstellen konnte. Viktoria war mir sympathisch und sie tat mir fast schon leid weil sie mit so einem nörgelnden Männerteam zusammenarbeiten musste. Bei dem Geplänkel untereinander haben sie mich mit ihren ironischen und sarkastischen Sprüchen immer wieder mal zum schmunzeln gebracht. Sehr gestört hat mich aber dass sie sich bei den Vernehmungen genauso verhalten haben. Zum einen war es unprofessionell und zum anderen hat es den Fall etwas lächerlich wirken lassen.
Bis zum letzten Drittel, ist kaum Spannung aufgekommen, die Geschichte bestand überwiegend aus Vernehmungen, die sich in die Länge gezogen haben, ohne etwas relevantes zum Fall zu ergeben.
Mir haben Wendungen und falsche Fährten gefehlt.
Im letzten Drittel kam dann etwas Spannung auf und erste Verdächtige haben sich herauskristallisiert. Richtig Action gab es dann erst am Ende und das fand ich etwas unglaubwürdig.
Ein durchschnittlicher Krimi, der mich nicht fesseln konnte. Von mir gibt es 3,5 Sterne für den lockeren Schreibstil und die gute Charakterisierung.

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