Das Lachen der Hyänen / Johannes Zacher *

 

Auf dieses Buch hatte ich mich besonders gefreut, ging es doch um eine ungewöhnliche Mordmethode. Der Täter sticht mehrfach auf seine Opfer ein und füllt die Schnittwunden und andere Körperöffnungen mit Wasabi.
Kommissar Kleeberg zieht den Halbvietnamesen Hai, der vor zwei Jahren aus dem Polizeidienst entlassen wurde, zu den Ermittlungen hinzu.
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt.”Er” ist der Mörder, “Sie” ist Kitty, die der Auslöser für die Morde ist und “Ich” wird aus der Sicht von Hai erzählt.
Das hört sich zunächst einmal sehr gut und spannend an, aber leider blieb davon nicht viel übrig. Schon der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Kurze Sätze, abgehackt und emotionslos konnte ,ich die Story nicht fesseln. Vollkommen unlogisch wird gleich jemand zu den Ermittlungen hinzugezogen bevor die Polizei überhaupt mit ihren Ermittlungen begonnen hat und dann ist von Polizeiarbeit nichts mehr zu lesen. Hai ermittelt vollkommen alleine, wenn man überhaupt noch von ermitteln sprechen kann, denn im Vordergrund steht die Triebhaftigkeit des Mannes. Es gibt wohl kaum noch eine Frau in Berlin mit der er nichts hatte und ständig geht es nur noch ums fi**** und vö****, was in Details beschrieben wird. Es fiel mir immer schwerer das Buch überhaupt noch zur Hand zu nehmen und ich habe nur fertig gelesen da ich das Buch in einer Leserunde lesen durfte, oder besser gesagt musste.
Mit einem Thriller hat das Buch absolut nichts zu tun, wer es spannend mag sollte die Finger davon lassen.

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