Nr. 13 / Laura Wulff ***

 

Im Prolog wird ein kleiner Junge gefangen gehalten und von einem Mann vergewaltigt. Die Vergewaltigung ist sehr detailliert beschrieben, was mich sehr betroffen gemacht hat.
Kommissar Zucker sitzt nach einem Sportunfall im Rollstuhl und wird nur noch als Berater im Innendienst beschäftigt. Dies gefällt ihm gar nicht und somit fängt er auf eigene Faust an zu ermitteln. Als dann
bei einer Führung in Köln in der Mikwe eine Leiche gefunden wird macht er sich in seinem Rollstuhl auf den Weg und mischt sich in die Ermittlungsarbeit ein.
Erste Spuren führen in die Bruchstraße 13, in ein Haus, in dem ehemals für Sexualdelikte inhaftierte Männer leben.
Der Beginn ist spannend und schockierend, aber leider flacht der Spannungsbogen recht schnell ab. Neben den Ermittlungen erfährt man viel aus Zuckers Privatleben und das hat mir den Ermittler nicht gerade sympathischer gemacht.
Meiner Meinung nach täuscht der Einstieg mit der Vergewaltigung des Jungen über die wirkliche Handlung etwas hinweg, denn es geht hauptsächlich um Ermittlungsarbeit damit man dem Mörder der toten Frau auf die Spur kommt. Es gibt viele Gespräche, aber ich hatte meist das Gefühl das die Handlung auf der Stelle tritt und nicht vorangeht.
Erst gegen Ende wird es dann noch einmal spannend, was mir aber für einen Thriller definitiv zu wenig war. Mehr als drei Sterne kann ich leider nicht vergeben.

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