Crimson- Tödliche Besessenheit / Joseph Merrick ***

 

FBI-Detective Jake Dark verliert seine Frau, sein Haus und am Ende noch seinen Job. Er wird in eine kleine Gemeinde in Alaska strafversetzt. Denkt er zu Beginn dass er dort eine ruhige Kugel schieben kann, so wird er schnell eines Besseren belehrt. Kaum dort angekommen, erfährt er das sein Vorgänger grausam ermordet wurde und immer wieder geschehen unheimliche Dinge, die er sich nicht erklären kann. Dan geschehen weitere Morde und Jacke steht vor einem Rätsel. Neugierig geworden, beginnt er zu ermitteln.
Das Debut Werk von Joseph Merrick umfasst 750 Seiten und hat mir zu Beginn sehr gut gefallen. Die Personen wurden gut beschrieben und der Leser wurde langsam in die Geschichte eingeführt. Mich hat der flüssige Schreibstil und die stetig wachsende Spannung überzeugt. Leider wurde es mir dann zu okkult, und dies trifft überhaupt nicht meinen Lesegeschmack. Eine Zeitlang habe ich noch quer gelesen, da ich aus Leserunden normalerweise nicht aussteige, dann wurde es mir aber zu viel und ich habe das Buch nach etwa 450 Seiten zugeschlagen.
Merrick hat Potential und versteht es zu schreiben, auch wenn mir manches schon zu ausführlich war, das mir das Genre letztendlich nicht zugesagt hat, ist kein Verschulden des Autors und daher vergebe ich 3 Sterne.

Mitten auf einem Acker in Vielbrunn wird eine Leiche gefunden. Die Kommissare Brunhilde Schreiner und Frank Liebknecht nehmen die Ermittlungen auf. Wer ist der Tote? Sie vermuten dass es der Besitzer des Ackers ist.
Es handelt sich nicht um eine “frische” Leiche, der Tote liegt schon seit etwa zwei Wochen dort und wurde von Wanderern gefunden. Da sie von einem Mordfall ausgehen müssen sie den Fall an die Kripo abgeben, die den Mord aber schnell als Unfall beenden möchten.
Liebknecht, für den es der erste Fall ist, gibt aber keine Ruhe weil er einiges im Haus verdächtig findet und forscht auf eigene Faust weiter.
Dann taucht auch noch der Vorsteher einer Sekte auf und teilt den Beamten mit dass der Hof des Bauern an die Sekte übergeht.
Damit hat der Fall eine unerwartete Wendung genommen. Man erfährt einiges über die Sekte und über die Verstrickungen bis in den kleinen Ort im Odenwald.
Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich schnell lesen. Die Personen sind gut charakterisiert und Liebknecht war mir mit seiner unbedarften Art sympathisch.
Die ganzen Erklärungen zur Sekte fand ich etwas langatmig, da hätte ich nicht so viel erfahren müssen. Gegen Ende hin wurde es dann aber richtig spannend.

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