Jeder / Thomas Seidl *** 3,5 Sterne



Der aus dem Polizeidienst ausgeschiedene Privatdetektiv John Down wird von der einflussreichen Familie Sterling beauftragt nach der seit zwei Monaten verschwundenen Enkelin Susan zu suchen.
Down ist froh trotz seiner Alkoholsucht einen Auftrag bekommen zu haben und geht engagiert an den Fall heran. Unterstützung bekommt er von der Polizistin Sarah, die ihm Akteneinsicht gewährt. Dabei stellt sich heraus das sieben weitere Mädchen aus dem Ort verschwunden sind. Nach und nach decken sie immer weitere Einzelheiten auf und geraten so selbst in Lebensgefahr.
Der Schreibstil von Thomas Seidl hat mir gut gefallen, die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen. Die ersten 100 Seiten ist nicht viel passiert, ohne das es langweilig war. Danach haben sich die Ereignisse förmlich überschlagen und die Spannung hat sich stetig gesteigert. Es kommen immer mehr Familiengeheimnisse ans Tageslicht und es gibt immer wieder überraschende Wendungen.
Am Ende wurden alle Fragen beantwortet und die Geschichte war gut nachvollziehbar. Dennoch war mir die Auflösung ein wenig to much und wurde dadurch ein wenig unglaubwürdig und überzogen.
Alles in allem habe ich mich gut unterhalten gefühlt und kann das Buch weiter empfehlen. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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