Mein bist du / Luke Delaney *****

 

DI Sean Corrigan ist nicht wie andere Cops. Die Schatten seiner eigenen Vergangenheit machen ihn empfänglich für die Dunkelheit anderer – für die Abgründe von verlorenen Seelen, von Vergewaltigern, von Mördern. Das macht ihn zu einem außergewöhnlichen Ermittler.
Als ein junger Mann brutal ermordet aufgefunden wird, geht die Polizei zunächst von einer Beziehungstat aus. Corrigan vermutet jedoch schnell, dass viel mehr hinter der Sache steckt. Die Jagd nach einem überaus cleveren Killer beginnt. Einem Killer, der weder Gnade noch Reue kennt …
Luke Delaney hat es geschafft mich mit seinem Debut-Thriller zu fesseln. Gleich zu Beginn ist man mitten in der Geschichte und die Spannung lässt bis zum Ende nie nach, sie steigert sich noch ins beinahe unermessliche.
Besonders die Abschnitte in denen der Mörder in der Ich Perspektive erzählt sind nichts für schwache Nerven, offenbaren sie doch die Abgebrühtheit und Skrupellosigkeit wie der Mörder tickt und uns wissen lässt, das ein Menschenleben nichts zählt.
Da der Autor selbst als Ermittler gearbeitet hat gibt er uns einen guten Einblick in die polizeiliche Ermittlungsarbeit, die sehr realistisch dargestellt wird. Gefallen hat mir das auch Schwächen beschrieben wurden und dass die Polizisten keine Übermenschen sind. Ein flüssiger Schreibstil lässt die Seiten nur so dahinfliegen und rundet das ganz noch ab.
Geschickt legt der Autor immer wieder falsche Spuren und nichts ist so wie es anfänglich scheint.
Das Ende lässt vermuten dass er mit den Ermittlern weitergehen wird und darauf freue ich mich schon sehr.
Ein Buch das mich begeistert hat und das ich jedem der gerne Thriller liest nur empfehlen kann.

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