Der Mann im Spiegel / Christian Zeitmann *****

 

Merten Brand und ein Freund Oliver, beide Söhne aus reichem Haus, genießen den Sommer um an verschiedenen Küsten surfen zu gehen und abends Party zu machen.
In Frankreich, auf einer Party, kommt es zu einem Überfall, bei dem Oliver erschossen wird. Marten flieht im Schock von der Party und schließt sich Shilou an. Unterwegs erfährt er dass sie Undercover arbeitet und Daan, dem Chef eines Mädchenhändlerrings, auf den Fersen ist.
Es beginnt ein Spiel auf Leben und Tod.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen aus der Vergangenheit und dann aus der Gegenwart, dabei wechselt auch der Schreibstil. In der Gegenwart wird die Zerrissenheit von Merten deutlich.
Der überwiegende Teil behandelt die Vergangenheit und hier ist der Spannungsbogen immens, man wird förmlich durch die Seiten gepeitscht.
Die Personen haben Tiefe und sind gut charakterisiert, allen voran Merten. Bei dem rasanten Katz und Maus Spiel ist schwer zu erkennen wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, was die Spannung noch einmal um einiges steigert.
Die Handlung ist gut beschrieben, man kann sich gut in die Situation hinein versetzen und fühlt sich mitten im Geschehen.
Wer gerne spannende Storys liest und nicht zart besaitet ist, der sollte sich diesen Thriller nicht entgehen lassen. Ich vergebe volle 5 Sterne.

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