Vergessen / Elke Pistor ****

 

Die achtjährige Mia wird beim Spielen entführt und kommt erst in einem Keller wieder zu sich. Kurz darauf springt ein Zahnarzt aus dem Fenster seiner Praxis und eine Frau springt von einem Dach. Beide standen unter Drogen.
Auf dem Weg zum Tatort hat die Ermittlerin Leo einen schweren Unfall und kommt ins Krankenhaus. Ihre Partnerin, die Ermittlerin Verena Irlenbusch , bekommt einen neuen Partner, mit dem sie überhaupt nicht kann. Zusätzlich zur Arbeit kümmert sie sich noch um ihre an Demenz erkrankte Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist und auch ihr Partner hat Probleme im Privatleben. Um den Fall zu klären müssen beide über ihren Schatten springen und das private hinten an stellen.
Der Schreibstil ist flüssig und die Sprache einfach, do das sich das Buch zügig lesen lässt. Mit der Entführung von Mia st man gleich mitten in der Geschichte, dennoch hat es mir an Spannung gefehlt. Es ist zwar immer schön auch etwas über das Privatleben der Ermittler zu kennen, aber hier hat es den größten Teil der Handlung eingenommen und der Fall wurde zur Nebensache. Richtig spannend waren nur die letzten 60 Seiten.
Trotz dieser Kritik hat mich das Buch gut unterhalten, nicht zuletzt weil mich das Thema Demenz interessiert und sich Verena sehr liebevoll um ihre Großmutter gekümmert hat.

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