Teufelsblume / Martin Conrath 3,5 / 5

 

Ein neuer Fall für Fran Miller, die zu einer schon länger abgelegten Leiche gerufen wird, die eine Teufelsblume in die Hände gelegt bekommen hat.
Es bleibt nicht bei der einen Toten, es kommen noch weitere hinzu. Alle sind schon länger tot und wurden mit Blumen geschmückt und aufwendig hergerichtet.
Richtig fesseln konnte mich der neue Thriller von Martin Conrath nicht. Obwohl die Leiche gleich zu Beginn gefunden wird, kommen die Ermittlungen nur langsam in Gang. Auf den ersten 200 Seiten erfährt man mehr über die psychisch angeknackste Ermittlerin, die mir anfangs noch sympathisch war, was sich aber im Laufe der Ermittlungen immer weiter ins negative gewandelt hat. Nachdem sie dann auch noch die Abteilung übernommen hat, fand ich sie nur noch unmöglich.
Etwas Fahrt nimmt die Geschichte erst nach etwa 250 Seiten auf, nachdem feststeht in was die Toten verbindet, leider kann man sich da aber auch schon denken wer der Täter ist.
Immer wieder kommt die Sprache auf die rechte Szene, obwohl dies vollkommen unnötig ist, den diese hat weder mit dem Fall noch mit den Ermittlungen etwas zu tun.
Mit unkonventionellen Ermittlungen kommen Fran und ihr Team dem Täter auf die Spur, was ihnen aber auch gleichzeitig eine Subventionierung einbringt.
Es gibt schlechtere Thriller, diesen kann man im Mittelfeld ansiedeln. Gut lesbar, aber kein Muss.

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