Wer nicht hören will, muss sterben / Karen Sander 4,5/5

Dies ist der zweite Fall für Kommissar Stadler mit seinem Team und der Psychologin Liz Montario und steht dem Debüt in Punkto Spannung in nichts nach.
Liz lebt inzwischen in England und erstellt dort Gutachten. Bei dem Fall um einen Kindermörder steht sie mit ihrer Meinung alleine da, gerät zwischen die Fronten und wird von den Medien verfolgt. Da kommt es ihr gerade Recht dass Stadler sie nach Deutschland beordert um bei einem schwierigen Fall zu helfen.
Jugendliche Einzelgänger verschwinden, werden gequält und ermordet. In ihrem Hals findet die Kripo Zeitungsschnipsel und zur gleichen Zeit bekommt Stadler zwei abgetrennte Finger zugeschickt……
Fazit
Die Spannung war von Beginn an da und konnte sich bis zum Ende halten. Immer wieder tauchen neue Opfer auf und alles geschieht Knall auf Fall. Sehr gut fand ich auch das die Personen, allen voran Stadler, in diesem Buch wesentlich besser charakterisiert wurden und sie dadurch wesentlich mehr Tiefe bekommen haben.
Die Ermittlungsarbeit ist realistisch und zwischendurch kann man bei etwas Privatleben der Protagonisten ein wenig Atem holen. Diese Beschreibungen halten sich in Grenzen und werden nicht Seiten Füllend ausgeschlachtet, dienen aber dem besseren Verständnis.
Insgesamt fand ich dieses Buch noch einen Tick besser als “Schwesterlein komm stirb mit mir” und ich werde die Serie auf jeden Fall weiter verfolgen denn mittlerweile sind mir die Protagnisten ans Herz gewachsen und es macht Spaß sich durch die Seiten zu lesen, die nur so dahin fliegen.
Der deutsche Thriller steht den amerikanischen Thrillern in nichts nach und kann uneingeschränkt empfohlen werden.

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