Die Chronistin der Staufer – Timo Bader ***

Henrike, die Tochter eines welfischen Ministerialen, wird von ihrem Geliebten verlassen und sinnt nach Rache. Nachdem sie ihren Vater getötet hat, trifft sie auf ihrer Flucht Friedrich, den späteren Kaiser, und stiehlt ihm sein Pferd. Ein paar Jahre lebt sie mit Wanderhuren zusammen bis sie selbst Männer bedienen soll. Bei ihrem ersten Freier flieht sie erneut, verkleidet sich als Mann und landet schließlich als Mönch im Kloster. Von Friedrich fasziniert beginnt sie eine Chronik über ihn zu schreiben.
Friedrich Barbarossa wächst derweil als Sohn des Herzogs von Schwaben auf und wird nach vielen Kreuzzügen zum Kaiser gekürt.
Nach langen Jahren kreuzen sich ihre Wege erneut ……

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte lässt sich gut weg lesen. Die Story ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, wobei mir der Teil um Henrike wesentlich besser gefallen hat.
Der Teil um Friedrich war mir zu politisch. Es kamen so viele Namen und Verbindungen vor, dass ich ganz schnell den Überblick verloren habe. Ein wenig kam ich mir vor wie im Geschichtsunterricht.
Am Ende des Buches gibt es zwar ein Personenverzeichnis, es würde mich aber in meinem Lesefluss stören, dort ständig nachzublättern.
Leser die geschichtlich stark interessiert sind haben an diesem Buch sicherlich ihre Freude, ich konnte mich leider nicht so dafür begeistern.

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