Die Knopfkönigin / Rainer Siegel ****

Die junge Franziska, die zusammen mit ihrer verwitweten Mutter eine Schneiderei betreibt, beobachtet zusammen mit Maria wie sich ihr Bruder mit einer Hand abmüht seine Hose mühsam mit den ganzen Bändern zu verschließen.
Als sie dann in der Werkstatt einen Zierknopf sieht, kommt sie auf die Idee die Knöpfe als Verschluss zu verwenden.
Die neue und einfachere Art des Verschlusses spricht sich schnell herum und kommt auch in den höchsten Kreisen gut an. Schnell wird ein großes Geschäft daraus und Franziska schneidert auch für das Königshaus.
Alles wäre wunderbar, gäbe es nicht den Ritter Bero von Restwangen, der zusammen mit anderen, versucht Franziska und Marie zu vergewaltigen. Beide Mädchen können in letzter Minute von Ludwig gerettet werden und ein Angreifer stirbt. Aus diesem Grund müssen alle Beteiligten aus Maris Umfeld die Stadt verlassen und in Nürnberg ganz neu anfangen.
Fazit
Das Cover, mit den hervor stehenden Knöpfen ist wunderschön.
Dies ist der erste historische Roman des Autors und der ist ihm auf Anhieb sehr gelungen. Der Schreibstil war flüssig und stellenweise war es richtig spannend.
Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen zu modischen Details . Man konnte die traumhaft schönen Kleider bildlich vor sich sehen.
Es war von allem etwas dabei. Etwas Liebe, Hochverrat, jede Menge Intrigen und viel über Mode zur damaligen Zeit und gerade dies macht den Roman zu etwas besonderem.
Wer sich gerne unterhalten lassen möchte ist mit diesem Buch gut bedient, ich kann es weiter empfehlen.

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