Der geheime Tunnel / Christoph Wachter ****

1987 werden bei Renovierungsarbeiten an der Burgruine Kronburg, versteckt unter einem losen Stein, vier Briefe gefunden, die aus dem Jahr 1507 stammen und von einer unerfüllten Liebe berichten. Die Briefe geben dem Historiker Georg Strobl Rätsel auf.
Walter erinnert sich daran dass er als Kind in eine Felsspalte geraten ist und sich dort ein Tunnel befunden hat.
Seine Neugier lässt ihn nicht los und er macht sich auf den Weg dorthin. Am Ende des Tunnel landet er im Jahr 1507, mitten in der Zeit er Hexenverfolgungen.
In dieser Zeit lernt er auch Sybille kennen, die von ihrem Bruder an einen Widerling versprochen wurde, die sich aber auf ihrer Anreise unsterblich in Christoph verliebt hat.
Zum Glück hat Walter eine Idee, wie er den beiden helfen kann……

Walter hatte immer viel Fantasie und deshalb glaubt ihm niemand dass er wirklich eine Zeitreise unternommen hat. Nach
seinem Tod erhält Jana, sein Enkelin, ein Brief von ihm, indem er ihr schriebt wie er seine Zeitreise beweisen kann. Die Beweisstücke sollen sich in einer Eisentruhe befinden.

Fazit
Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, da mich die vielen Namen verwirrt haben, das hat sich dann aber schnell gelegt.
Der Schreibstil und der Aufbau des Buches haben mir gut gefallen. Die Geschichte um Sybille und Christoph fand ich ganz interessant, richtig spannend wurde es aber erst nach etwa der Hälfte des Buches als es um die Hexenverfolgung ging.
Diesen Teil fand ich dann auch gut recherchiert und ich hätte gerne noch mehr davon gelesen, das Buch ist aber mit 146 Seiten leider sehr kurz.
Das Ende hat mich dann verwirrt zurückgelassen. Da ich das Buch in einer Leserunde mit Autorenbegleitung lesen durfte, konnte dies aufgeklärt werden. Die Antwort konnte mich aber nicht überzeugen, da ich den Ausgang unlogisch finde. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und vergebe vier Sterne.
Verrat im Zunfthaus
Die junge Apothekerin Adelina findet im Weinkeller eine Leiche. Der Toten wurde die Kehle durchgeschnitten und der Bauch aufgeschlitzt. Adelinas Mann, ein Mediziner, findet heraus, dass sie Frau schwanger war. Kurze Zeit später verschwindet auch der Verlobte des Opfers.
Adelina recherchiert auf eigene Faust und findet heraus dass eine Verschwörung im Gange ist, die Patrizier wollen zurück an die Macht.
Als bei Adelina in der Apotheke Beweismittel gefunden werden gerät sie unter Verdacht und kommt in Haft.
Fazit
Verrat im Zunfthaus ist der dritte Teil um die junge Apothekerin Adelina. Obwohl dies mein erstes Buch aus dieser Reihe war, bin ich ohne Probleme in die Geschichte gekommen. Petr Schier hat einen angenehmen, flüssigen Schreibstil, die Seiten fliegen nur so dahin.
Die Protagonisten, ins Besondere Adelina, wurden sehr gut charakterisiert, Hin und wieder war es mir ein wenig zu viel Privatleben und ich hätte mir gerne etwas mehr Ermittlungsarbeit gewünscht. Gegen Ende des Buchs wurde es dann aber doch noch richtig spannend.
Da mir Adelina und ihre Familie sehr sympathisch waren möchte ich gerne ihren Lebensweg weiter verfolgen und den nächsten Band sehr gerne lesen.

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