Das Leben und Sterben der Antonia Larcius – Ulla Schmid ***

Während einer Epidemie in Rom erkrankt Antonia Larcius, die Ehefrau des reichen Senators Julius Larcius schwer. Der herbeigerufene Arzt Stefanos kann zusammen mit seiner Lebensgefährtin und Assistentin Aglaia nichts mehr für die Kranke tun und sie stirbt noch während der Untersuchung. Stefanos und Aglaia sind sich aber sicher dass die Senatorengattin nicht an den Folgen der Epidemie verstorben ist und das sie vergiftet wurde. Die beiden beginnen mit ihren Ermittlungen, können den Fall aber erst nach weiteren Mordfällen auflösen.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich schnell lesen, das war aber leider schon das Einzig Positive. In dem dünnen Büchlein, mit gerade einmal 116 Seiten gibt es sehr viele Wiederholungen, so wurde immer wieder erwähnt, dass die Vergiftung nicht mit dem Essen zusammenhängt.
Die Personen ,wurden nicht charakterisiert, zum Teil war es nur eine aneinander Reihung von Namen. Als Leser konnte man somit keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen.
Das der Roman um 79 bis 81 nach Christus spielt war bis auf das Ende, als der Bau des Theaters erwähnt wurde, nicht zu erkennen. Weder Sprache noch die Lebensumstände haben dies erkennen lassen und die Handlung hätte auch gut in einer anderen Zeit spielen können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *