Leuchte / Tanja Bruske ****

Die Studentin Lisa begleitet in Gelnhausen historische Stadtführungen und kennt sich daher in der Geschichte des Kinzigtals gut aus. Auf der Heimfahrt nach einer Führung hat sie einen Autounfall, verläuft sich im Wald und fällt über eine Frauenleiche. Auf der Flucht vor dem Mörder kommt sie in einen Zeittunnel, und landet im Jahr 1792.
Der Arzt Jonas Faust findet sie und stellt sie als Magd bei sich ein. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Mörder.
Das Buch ist eine ganz tolle Mischung aus historischem Roman, Krimi und etwas Mysterie. Es ist von Beginn an spannend und man erfährt sehr viel über das Leben im 18. Jahrhundert. Die Autorin hat sehr viel über die Lebensumstände und die Bräuche der damaligen Zeit recherchiert und alles zu einem kurzweiligen Buch verarbeitet. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass man viel über die Heilmethoden der Vergangenheit erfahren hat.
Stimmungen wären vielschichtig. Man konnte schmunzeln, mit bangen, war mal wütend und mal traurig.
Auch wenn das Buch im Kinzigtal spielt, ist es auch sehr gut für Leser geeignet die nicht dort leben. Mich hat das Buch begeistert und ich habe es auch schon weiter empfohlen, was ich selten tue.
Ich hoffe sehr es war nicht das letze Buch der Autorin.

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