Die Donauprinzessin / Beate Maly 4/5

Drei Ratsherren verbringen einen gemütlichen Abend in der Donau-Prinzessin als einer von ihnen mit dem Gastwirt in Streit gerät. Wenig später wird der Ratsherr tot im Hof neben dem Abort gefunden. Verdächtigt wird der Gastwirt, seine Tochter Fanny setzt alles daran seine Unschuld zu beweisen.
Zusammen mit dem jungen Bau Ingenieur Sebastian, der die Ermittlungen führen soll, begibt sie sich auf Spurensuche. Kurz nacheinander geschehen dann noch weitere Morde.
Man ist von Beginn an in der Geschichte du durch den schönen Schreibstil von Beate Maly fliegen die Seiten nur so dahin. Geschickt legt sie falsche Fährten so dass man erst gegen Ende weiß wer der wirkliche Täter ist.
Die beiden Hauptprotagonisten Fanny und Sebastian sind sehr sympathisch und man fiebert mit ihnen mit. Wie so oft in historischen Romanen beginnt zwischen Beiden eine zarte Liebesgeschichte. Da passt es doch gut dass Fanny heiraten muss damit sie nach dem Tod des Vaters das Weingut und die Gastwirtschaft weiter führen darf.
Sebastian ist leicht chaotisch, stellt aber intelligente Fragen die am Ende zur Aufklärung führen.
Der Roman hat mich gut unterhalten, hebt sich aber nicht sonderlich von der Masse ab und das Ende war mir persönlich dann ein kleines wenig zu kitschig.
Wer gut unterhalten werden möchte und kein großes Wissen über die damalige Zeit erfahren möchte ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Von mir erhält es vier der möglichen fünf Sterne.

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