Hahnemanns Erben / Petra Neumayer ****

Hahnemanns Erben erzählt uns den fiktiven Lebenslauf von Tinor MuMille der sich der Homöopathie verschrieben hat.
Als Kind ist er ständig schwer krank und wird von seinen Eltern und Geschwistern abgelehnt, nur eine Schwester hält zu ihm. Kein Arzt kann ihm helfen bis er durch Zufall in ein kirchliches Waisenhaus kommt und von Dottore Focali, einem Homöopathen geheilt wird. Aus Dankbarkeit schwört Tinor einmal selbst Homöopath zu werden. Nach seinem sehr erfolgreichen Medizinstudium geht er nach New York um dort sein Versprechen einzulösen und an der Homeopathic University sein Studium der Homöopathie zu beginnen.
Petra Neumayer hat es geschafft mich von der ersten Seite an das Buch zu fesseln. Die Geschichte um Timor ging mir sehr zu Herzen und gespannt habe ich seinen Lebenslauf verfolgt. Sein Leben ist so beschrieben das man es nicht für eine fiktive Geschichte hält. Ein weiterer Grund die Geschichte für real zu halten ist dass die Autorin es sehr gut verstanden hat Fiktion und Realität zu verbinden. Man erfährt einiges über den Beginn und die Grundlagen der Homöopathie und lernt deren Wirkungsweise zu verstehen.
Obwohl mich das Buch sehr gefesselt hat ziehe ich ein Sternchen ab denn ich hätte gerne etwas mehr über Heilmittel erfahren, so war es eher eine spannende Erzählung um einen fiktiven Lebenslauf.

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