Sehnsucht nach Mill River von Darcie Chan

Mary McAlliester, eine alte Dame, ist hat Krebs im Endstadium und begeht Selbstmord . Ausgerechnet Father O’Brien der einzige Mensch den sie zu Lebzeiten an sich herangelassen hat findet sie. Dann folgt eine Rückblende auf Marys Leben, das kein einfaches war. Nach einem schlimmen Erlebnis in ihrer Jugend verlässt sie das Haus nicht mehr und lebt zurückgezogen mit ihrem Vater auf einer Farm, wo sie Pferde züchten. Als der reiche Patrick auf die Farm kommt um sich ein Pferd zu kaufen, gewinnt er nach und nach Marys Vertrauen und die beiden heiraten. Nach der Hochzeit zeigt Patrick sein wahres Gesicht und Mary Leben wird zur Hölle. Im Wechsel mit Marys Lebensgeschichte wird die die Geschichte von verschiedenen Personen der Gegenwart in Mill River erzählt. Dadurch das die die Erzähler wechseln, bekommen die Personen mehr Tiefe und man erkennt schnell wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Es hat mich sehr berührt das Mary trotz ihrer Abhängigkeit so viel Gutes getan hat indem sie ihr Erbe anonym unter den Einwohnern verteilt hat. Der Autorin ist es gelungen mir die Personen nahe kommen zu lassen und sie hat mit ihrer Geschichte gezeigt das es im Leben immer weiter geht, so schwer wie es auch scheinen mag.

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