Die Ratsherrentochter / Petra Waldherr ****

Die Geschichte spielt im Jahr 1523 in Wymphen. Nach dem Tod von Annas Vater hat die Mutter den Ratsherren Steffen Bel geheiratet und nun ziehen sie nach Wymphen, in ihre neue Heimat.
Steffen Brel ist ein Kotzbrocken wie er im Buche steht und alle haben unter ihm zu leiden.
Anna, die Hauptprotagonistin der Geschichte, ist ein liebenswertes Mädchen, das dank einer Intrige zum Tode verurteilt wird. Nur durch eine Hochzeit mit dem Henker Michael kann sie dem Urteil entgehen.
Die Geschichte ist eine tolle Mischung aus Wahrheit und Fiktion und lebt durch seine bildhafte Sprache. Durch die schönen Beschreibungen fühlt man sich als Leser als sei man immer dabei.
Die Personen sind alle sehr gut charakterisiert und haben Tiefe. Es sind immer wieder wissenswerte Dinge, wie z.B. die Herstellung von Seife, wie Berufe zu Stande kamen, Wissen über die Medizin und über Kräuter zur damaligen Zeit, mit eingeflochten.
Die Geschichte hat alles was man sich von einem guten Buch wünscht, und dennoch konnte sie mich nicht richtig fesseln. Es gibt immer wieder mal ein Buch, das scheinbar perfekt ist, und trotzdem kann man nicht komplett in die Geschichte versinken, ohne dass man sagen könnte woran es liegt und dies war für mich so ein Buch, was ich sehr schade finde.
Was mich gestört hat waren die sehr kleine Schrift und das es über Seiten keine Absätze gab, was das lesen für mich sehr anstrengend gemacht hat.

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