Die Jasminschwestern von Corina Bomann

Als die Modefotografin Melanie von einer Reise zurück kehrt, erfährt sie dass ihr Verlobter einen Unfall hatte und im Koma liegt. Sie bangt um ihn und befürchtet das aus der geplanten Hochzeit nichts wird.
Als sie am Ende ihrer Kräfte ist, beschließt sie ihre Großmutter und ihre Ur- Großmutter zu besuchen um wieder zu Kräften zu kommen. Bei dem Besuch erzählt ihr ihre 96 jährige Ur-Großmutter, die aus Vietnam stammt. ihre Lebensgeschichte .
Ihre Erzählung beginnt im Jahr 1917 und hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich habe die Stationen ihres Lebens förmlich mit erlebt, so lebendig war alles beschrieben. Sie hat viel erlebt und viel erlitten und ist dennoch, oder gerade deshalb, zu einer starken Persönlichkeit geworden.
Ihre Flucht aus dem Elternhaus und die Trennung von ihrer “Schwester” , die Gefangennahme und ihre weiteren Schicksalsschläge haben die Seiten nur so dahin fliegen lassen und viel zu schnell waren die 541 Seiten gelesen.
Mein einziger Kritikpunkt ist dass das Ende ein wenig zu schnell abgehandelt wurde, da hätte ich gerne mehr mitgefiebert, auch wenn zum Schluss alles aufgeklärt wurde und keine Fragen offen geblieben sind.
Ich kann das Buch bedenkenlos weiter empfehlen. Hervorheben möchte ich noch das schöne Cover und die wunderschönen Blüten, die den Buchschnitt zieren.

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