Amys Geheimnis / Deborah O´Brien *****

 

1872 wird die 17 jährige Pfarrerstochter Amy Duncan von ihrem Vater aus Sidney nach Millbrooke beordert da ihre Mutter schwer erkrankt ist.
Es ist die Zeit der Goldsuche und viele Chinesen sind mit der Goldsuche beschäftigt. Die meisten Einwohner von Millbrooke verabscheuen die “Schlitzaugen, so auch Amys Vater.
Charles, ein Chinese wurde von Familie Miller zu sich genommen, nachdem seine Familie ums Leben gekommen ist. Er führt in Millbrooke einen Laden mit Tee und Ziergegenständen.
Obwohl es Amy verboten ist den Laden zu betreten, geht sie dort einkaufen, und verliebt sich prompt in Charles, was zum Bruch mit ihrer Familie führt.
100 Jahre später zieht die verwitwete Angie nach Millbrooke in das verlassenen Elternhaus von Amy und gibt dort Malkurse.
Ihr Vermieter überlässt ihr einen alten Koffer, den die Pfarrersfamilie zurückgelassen hat. Anhand der Gegenstände darin kann sie das harte Leben der Pfarrerstochter nachvollziehen und beginnt sich für ihr Leben zu interessieren. Sie beginnt Nachforschungen über die Familie anzustellen und kann nach und nach die Geheimnisse um Amy lüften.
Fazit
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte um Amy hat mich sehr schnell gefangen genommen und in ihren Bann gezogen. Ich habe richtig mit Amy gelitten, gebangt und gehofft.
Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat die Spannung noch erhöht. Schnell ist ein Kapitel nach dem anderen dahingeflogen weil man immer wissen wollte wie es weitergeht.
Ein wunderschöner Roman der mich zum träumen gebracht hat, ohne kitschig zu sein.

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