Morgen kommt ein neuer Himmel von Lori Nelson Spielmann ****

 

Brett pflegt ihre krebskranke Mutter bis zum Tod. Bei der Testamentseröffnung kommt es anders als gedacht. Ihre Brüder erben die Millionen aus dem Kosmetik Konzern und sie selbst bekommt von ihrer Mutter den Auftrag eine Wunschliste abzuarbeiten, die sie als 14 jährige geschrieben hat. Erst wenn Brett sich alle Wünsche dieser Liste erfüllt hat, soll sie ihr Erbe bekommen.
Dies wird nicht einfach, denn auf der Liste stehen Dinge wie “Ein Kind bekommen”, “in den Richtigen verlieben”, eine gute Beziehung zum Vater haben”, ” Lehrerin werden” usw. Das die Liste innerhalb eines Jahres abgearbeitet werden soll, erschwert die Sache noch zusätzlich.
Damit nicht genug. Ihre Mutter verfügt auch die fristlose Entlassung aus der Firma, damit Brett gezwungen ist ihr Leben zu ändern.
Nach jedem Punkt den Brett abhaken konnte bekommt sie vom Anwalt ihrer Mutter einen Brief.
Anhand dieser Briefe stellt man fest dass Bretts Mutter ihre Tochter sehr gut gekannt hat.
Ist Brett am Anfang sauer und enttäuscht, so beginnt sie nach und nach den Sinn dieser Liste zu verstehen und ihr Leben zu ändern.
Sie erkennt wie weise ihre Mutter war und das die Liste das größte Geschenk ist, das sie je bekommen hat, denn sie führt sie in ein wirklich glückliches Leben.
Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen, am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch zu Ende gelesen. An Emotionen war alles vertreten. Von tief traurig, bis lustig und Freude über die tolle Wandlung eines “Material Girls” zu einer selbstbewussten sich selbstverwirklichten jungen Frau.
Auch wenn das Thema nicht ganz neu ist, so wurde es ausgezeichnet umgesetzt, wenn es auch manchmal zu glatt war. Dies ist jedoch verständlich, ist es nicht nur die Geschichte von Brett, sondern es soll den Lesern aufzeigen, dass jeder seines Glückes Schmied ist und an seinem Leben arbeiten muss und sich nicht von Gewohnheiten und Stillstand leiten lassen darf. In dem Buch gibt es einen Satz, der mir sehr gut gefallen hat: “Tue jeden Tag etwas, das dir Angst macht”
Obwohl mir das Buch ausgezeichnet gefallen hat, ziehe ich einen halben Stern ab da mir das Ende zu schnell war, das hätte ich mir gerne etwas ausführlicher gewünscht. Gab es vorher nach jedem erledigten Punkt einen schönen Brief, so hätte ich mir dies ganz besonders am Ende gewünscht um einen schönen emotionalen Abschluss zu haben.
Dies ändert aber nichts daran dass ich das Buch nur weiterempfehlen kann.

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