Sturmgeflüster – Tödliche Spurensuche im Land der Sioux / Alexandra Walczyk ***

 

Lewis Left Hand, ein Lakota, wächst mit seiner Mutter Molly walks around the water und seinem Zieh-Vater, einem Schotten, in New York auf.
Molly ist während ihrer Schwangerschaft nach New York geflüchtet als der leibliche Vater von Lewis bei einem angeblichen Autounfall ums Leben kam, 1967 war die Zeit der menschenverachtenden Indianerpolitik.
20 Jahre später beginnt Lewis Nachforschungen über seine Vergangenheit anzustellen und stößt auf immer mehr Geheimnisse, die bis in die höchsten Kreise der Politik reichen. Damit ist nicht nur sein Leben in Gefahr……..
Man spürt deutlich das Lewis weder zu den Weißen noch zu den Indianern gehört und er auf der Suche nach seiner wahren Identität ist. Seine Zerrissenheit ist förmlich greifbar.
Während seiner Ermittlungen stößt er auf immer mehr Menschenverachtende Vorgänge die den Indianern die Rechte aberkannt haben und sie gezwungen haben, unter menschenunwürdigen Zuständen zu leben.
Der Geschichte merkt man sehr gut an dass die Autorin sich gut mit der Lebensweise der Indianer auskennt und das sich die Geschichte, obwohl fiktiv, genauso hätte zugetragen haben können.
Dieser Ethno- Thriller gehört zu den anspruchsvolleren Büchern, die sich mal nicht einfach so weg lesen lassen und ein konzentriertes lesen erfordern. Die Spannung ist von Beginn an vorhanden und zieht sich durch die gesamte Story.
Etwas störend fand ich den emotionslosen Schreibstil, alles wirkte sehr distanziert und man musste sich viele eigene Gedanken machen damit einem das Schicksal der Lakota nahe gehen konnte.
Ich würde das Buch aber jedem empfehlen der sich für das Schicksal der Indianer interessiert.

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