Die Farben der Sonne / Brita Rose-Billert *****

 

Nach dem Tod seiner Mutter, einer Indianerin, lebt Blue auf den Straßen Chicagos, seine Schwester lebt in einem Heim. Der Vater, ein vielbeschäftigter Anwalt, will nichts von seinem Sohn wissen. Als ihn das Jugendamt auffordert sich um Blue zu kümmern, tritt er das Sorgerecht an den Großvater von Blue ab und bringt ihn ins Reservat.
Als “Stadtindianer” ist Blue ein Außenseiter und kann sich nur schwer einleben. Sein Großvater kümmert ich liebevoll um ihn und erzählt ihm immer wieder Geschichten. Mit der Zeit begreift Blue was wirklich wichtig ist im Leben und er wird zu einem richtigen Indianer.
Eine tragende Rolle in dem Buch spielen die Steinpferde, die plötzlich spurlos verschwinden. Dies war ein Wendepunkt in Blues Gesinnung und ab da hat er angefangen wie ein Lakota zu denken.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und es ist nicht nur für Indianer oder Pferde Liebhaber zu empfehlen. Es zeigt wie wichtig Familie ist, was es bedeutet zusammen zu halten. Es zeigt deutlich dass das Glück nicht im materiellen zu suchen ist und man auch mit wenig Besitz glücklich sein kann. Was gibt es schöneres als im Einklang mit der Natur unter Freunden zu leben?
Das Buch war flüssig zu lesen, spannend und informativ.
Ich hoffe es gibt noch einen Folgeband, denn nur zu gerne möchte ich wissen wie es mit Blue und seiner Familie weitergeht.
Ich vergebe volle 5 Sterne.

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