Bunker Diary / Kevin Brooks ***

 

Ein Junge wird auf offener Straße von einem Blinden entführt und in einen Bunker gesperrt. Dort beginnt er alles zu erkunden und stellt fest das alles für sechs Personen ausgerichtet ist. Nach und nach kommen noch ein kleines Mädchen und vier Erwachsene dazu. Linus führt Tagebuch und hält die Ereignisse im Bunker fest.
Wagt der Entführer ein grausames Experiment um zu sehen was Menschen alles tun würden um ihr eigene Haut zu retten?
Sie werden überall von Kameras überwacht, Essen und Trinken gibt es auf Bestellung und wird mit einem Fahrstuhl geliefert. Die Uhr ist manipuliert und keiner weiß wie lange sie wirklich schon in dem Bunker festsitzen.
Immer wieder gibt es Tage an denen nichts geleifert wird bis am Ende sogar der Strom ausfällt.
Wenn ich mir vorstelle mich in einer solchen Situation vorzufinden, dann ist dies unheimlich beklemmend, aber bei diesem Buch ist der Funke nicht zu mir übergesprungen. Meiner Meinung nach gab es nicht viel Handlung, das Empfinden war eher subjektiv. Die düstere Atmosphäre konnte gut vermittelt werden, spannend fand ich das Ganze jedoch gar nicht. Das Ende bleibt offen, am erfährt weder wer der Entführer war, noch aus welchem Grund diese Personen entführt wurden.
Für ein Jugendbuch finde ich es in Ordnung, für Erwachsene würde ich es nicht empfehlen.
Ich durfte das Buch Vorab als unkorrigiertes Leseexemplar lesen und darin ist in dem Vorwort des Autors schon das Ende verraten, sollte dies bei der Originalausgabe auch so sein, dann würde ich empfehlen das Vorwort erst nach Beendigung des Buches zu lesen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *