I Am Death – Der Totmacher / Chris Carter


Gleich vorweg kann ich schreiben dass Chris Carters siebter Band für mich zu dem bisherigen Jahreshighlight im Bereich Thriller gehört. keiner versteht es wie er von der ersten Seite an Spannung aufzubauen und diese dann noch bis zum Ende ins fast unerträglich zu steigern.
Vor dem Airport in Los Angeles wird eine übel zugerichtete Leiche gefunden, die das Ausmaß dessen was Hunter und Garcia bisher gesehen haben bei weitem übersteigt.
Nur kurz darauf wird eine zweite Frauenleiche gefunden, die aber einen ganz anderen Modus Operanti aufweist. Gäbe es da nicht den Hinweis „Ich bin der Tod“ wären die beiden Fälle nicht als zugehörig angesehen worden.
Den beiden Ermittlern ist klar, dass das Morden weitergehen wird.
In einem weiteren Handlungsstrang geht es um einen Jungen, der von dem Mörder gefangen gehalten und gequält wird.
Der Mörder ist hochintelligent und plant alles bis ins letzte Detail, ihm unterlaufen keine Fehler. Die einzigen Hinweise, durch die man ihm auf die Spur kommen kann, kommen durch seine Briefe, die er zunächst an den Bürgermeister, und dann an die Ermittler selbst verschickt.
Man merkt bei jeder Zeile das Crater sein Handwerk versteht, nicht nur sein flüssiger Schreibstil überzeugt, nein mir gefallen auch sehr gut die Beschreibungen zur Ermittlungsarbeit und zu Autopsien sehr gut, die er immer wieder einfließen lässt. Bei vielen Schriftstellern lenkt dies vom Fall ab, hier ist das niemals der Fall und man lernt etwas dabei und liest ganz gebannt weiter.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Band sieben der Reihe, allerdings sollte man schon etwas abgehärtet sein, da es doch sehr detailreiche und brutale Beschreibungen gibt.

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