Der Gefrierpunkt des Blutes / Manzini, Antonio

Rocco Schiavone wird aus seinem geliebten Rom ins Aosta Tal strafversetzt, für ihn eine wahre Zumutung. Nur kurz darauf geschieht ein Mord auf einer Ski Piste, das Opfer wird von einer Schneeraupe überrollt n dabei vollkommen entstellt.
Das Buch wurde in Italien sofort zu einem Bestseller, was ich gar nicht nachvollziehen kann. Der Krimi an sich hätte gut werden können, geriet aber durch den vollkommen überzogenen Kommissar in den Hintergrund.
Schiavone war einfach nur respektlos, überheblich, dumm, feindlich gegenüber den Bewohnern eingestellt, wird im Dienst handgreiflich, genießt seine Joints und handelt kriminell. Seinen Humor konnte ich nicht nachvollziehen, der grenzte eher an Dummheit.
Ich mag Charaktere mit Ecken und Kanten, hier jedoch war es zu viel des Guten und die Figur des Kommissars hat mir den kompletten Lesespaß verdorben. Einen Krimi in dem dieser Kommissar ermittelt mag ich nun wirklich nicht mehr lesen, es war schon eine Leistung das Buch überhaupt bis zum Ende zu lesen.

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