Die fremde Schwester / Lauren Willig



Die fremde Schwester / Lauren Willig 3/5
1927 arbeitet Rachel als Gouvernante für Reiche als sie die Nachricht erreicht dass ihre Mutter in England schwer erkrankt ist. Da ihre Arbeitgeberin sie nicht freistellen möchte, kündigt Rachel fristlos und reist sofort ab. Leider kommt sie zu spät ab und ihre Mutter ist Tage zuvor verstorben. Bei der Übernachtung im Haus der Mutter findet Rachel einen Zeitungsausschnitt mit einem Mann, der ihrem angeblich verstorbenen Vater zum verwechseln ähnlich sieht.
Sie fährt zu ihrem Onkel um mehr darüber zu erfahren und ist entsetzt als sie erfährt dass sie die Tochter von Graf Ardmore, dem Mann auf dem Foto ist, mit dem ihre Mutter ein Verhältnis hatte.
Bei ihrem Onkel lernt sie den Klatschkolumnisten Simon kennen, der die Chance seines Lebens auf eine gute Story wittert. Er gibt Rachel als seine Cousine Vera Morton aus Frankreich auf und reist mit ihr zusammen nach London um sie dort in die Hight Society einzuführen und in das Haus ihres Vaters zu bringen.
Die Charaktere werden gut beschrieben und haben Tiefe, Vera kommt symphytisch und witzig rüber. Schnell findet sie sich in ihre Rolle herein und durch die vielen Dialoge kann man sich alles bildlich gut vorstellen und in ihre Lage versetzen. Leider konnte ich mit den Dialogen, die platt und hölzern wirkten und nicht von der Stelle gekommen sind nicht viel anfangen. Es war so als würde ständig über das Gleiche geredet.
Auch als Vera dann John, den Verlobten ihrer Halbschwester, kennen lernt geht es nicht richtig voran und ich hatte mir von der Geschichte wesentlich mehr Spannung erwartet. Fesseln konnte mich das Ganze nicht und es hat mich auch nicht großartig unterhalten.

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