Sterbegeld / Judith Winter

In „Sterbegeld“ gibt es mehrere Handlungsstränge. Zwei Fälle landen auf dem Schreibtisch von Emilia Capelli und Mai Zhou. Zum einen geht es um die Ermordung einer vierköpfigen Familie die acht Monate zurückliegt und für die bereits jemand unter Mordverdacht steht. In dem anderen Fall geht es um einen Maulwurf bei der Polizei der bereits den Tod eines Kollegen zu verantworten hat. Der Anfang war spannend und man wollte unbedingt wissen warum die Familie getötet wurde dann ging es aber mehr und mehr um den Maulwurf und die Spannung ist abgeflacht um erst gegen Ende wieder anzusteigen. Froh war ich darüber das sich Emilia Capelli und Mai Zhou endlich zusammengerauft haben und sich eingestehen das sie einander mögen denn die Zofferei in den ersten Bänden hat mich gewaltig genervt da es schon sehr überzogen dargestellt wurde. Die Auflösung wer den der Maulwurf war wurde gut beschreiben und es war auch spannend zu erfahren wer dahinter steckt. Abzug gibt es dafür das man auch am Ende nicht wusste wer den Vierfach Mord begangen hat und es lediglich Verdächtige gab. Gerade dieser Fall hat mir gut gefallen und da hätte ich mir eine Auflösung sehr gewünscht. Eine Leseempfehlung kann ich trotzdem geben, auch wenn es nicht so war das ich das Buch nicht mehr aus der Hand hätte legen können.

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