Und draussen stirbt ein Vogel / Sabine Thiesler


Rino Kramer, eine Autorin, ist auf Lesereise in Deutschland und bei jeder ihrer Lesungen ist Manuel dabei. Manuel hasst Rita weil sie angeblich seine Idee zu einem Buch gestohlen hat und deshalb sein Manuskript bei allen Verlagen mit „es gibt schon so viel ähnliches“ abgelehnt wurde.
Als er erfährt das sie zum schreiben zurück in ihr Haus in der Toskana fährt, setzt er sich in sein Wohnmobil und fährt ebenfalls in die Toskana und mietet sich dort in ihr Gästehaus ein, wo er immer mehr zum Psychopathen wird.
Wie alle ihre Bücher beginnt die Handlung in Deutschland und führt den Leser danach in die Toskana. Auch ihr neues Buch würde ich nicht als Thriller bezeichnen, es ist eher ein Krimi, der den Leser gut unterhält, auch wenn es lange dauert bis richtige Spannung aufkommt. Obwohl die Autorin es blendend versteht den Spannungsbogen langsam aufzubauen und die Spirale kontinuierlich nach oben zu schrauben, habe ich mich auf keiner Seite gelangweilt und wollte immer wissen wie es weitergeht und wie die einzelnen Handlungsstränge zusammen kommen.
Die Anzahl der Protagonisten ist überschaubar und so hat man schnell alle im Kopf und muss nicht erst lange überlegen wo sie hingehören. Auch alte Bekannte, wie z.B. Kommissar Neri, sind wieder dabei, über den man immer wieder schmunzeln muss.
Andere Handlungsstränge um einen Pater, um Drago und auch über ihren Ehemann wurden nicht schlüssig beendet oder es blieben Fragen offen.
Trotz ein paar Defiziten hat mich das Buch gut unterhalten, ich habe es an zwei Tagen ausgelesen.

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