Gedenke Mein / Inge Löhnig

Vor zehn Jahren wurde die kleine Marie von ihrem Vater entführt und angeblich in einem See versenkt wie aus einem Abschiedsbrief des Vaters hervorgeht, bevor Selbstmord begeht. Petra, die Mutter, kann sich nicht damit abfinden und ist überzeugt das ihre Tochter noch lebt.
Nachdem dann Gina Angelucci, die bei der Münchner Mordkommission in der Abteilung „Cold Cases“ arbeitet durch die Presse geht da sie spektakulär einen 30 Jahre alten Fall gelöst hat, wendet sich Petra an sie mit der Bitte weiter nach ihrer Tochter zu suchen.
Ich kenne alle Krimis der Autorin und war sehr gespannt darauf wie ihren ersten Gina Angelucci Fall schreibt und sie hat mich mit diesem Krimi absolut überzeugt. Da ich die Hauptprotagonisten alle kenne, ist mir der Einstieg in den Roman sehr gut gelungen.
Die Personen wurden sehr gut beschrieben, so dass man sich jederzeit in ihr Handeln hineinversetzen konnte.
Die Wendungen die sich immer wieder ergeben haben, haben die Geschichte spannend gemacht und man hat mit gefiebert und wollte unbedingt wissen ob die Mutter mit ihrer Vermutung recht hat.
Dazwischen gab es immer wieder Einblicke in das Privatleben der Personen, insbesondere von Gina und Dühnfort, die einem die Darsteller sympathisch gemacht haben.
Da es um ein Kind geht habe ich die Story als emotional empfunden, auch wenn nicht auf die Tränendrüse gedrückt wurde und die Autorin die Umstände authentisch beschrieben hat.
Es hat mich nicht gestört das im 8. Band der Serie, Gina die Hauptrolle gespielt hat. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und ich werde auf jeden Fall auch Band 9 wieder lesen.

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