Welt in Flammen / Banjamin Monferat

Im Jahr 1940 bricht der Simplon Orient Express zu seiner letzten Fahrt auf. Menschen mit den verschiedensten Beweggründen treten ihre Reise von Paris nach Istanbul an. Die Welt versinkt im Chaos des Krieges was besonders an den Haltepunkten sehr deutlich wird. Zunächst halten sich die Menschen zurück und verstecken sich hinter ihren Masken, doch je weiter die Fahrt geht, desto mehr fallen diese und die wahren Gesichter kommen zum Vorschein.
In kurzen Kapiteln werden die Sichtweisen immer von verschiedenen Personen erzählt. Allmählich lernt man die verschiedenen Personen, sie sehr gut charakterisiert sind, immer besser kennen. Einen Bezug zu den Protagonisten konnte ich aber nicht aufbauen.
Stellenweise ist das Buch richtig spannend und man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht, leider ist es aber auch sehr oft ziemlich langatmig weil zu ausführlich. 200 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan, auf viel Details hätte der Autor verzichten könne, auch wenn der Autor viel Recherchearbeit dafür geleistet hat.
Ein Buch das man durchaus lesen kann, aber nicht muss. Für mich ist es kein Buch an das ich mich lange erinnern werde.

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