Im Augenblick des Todes / Vincent Kliesch

Kommissar Boesherz genießt einen Tag am See und wird dort von einem Mann angesprochen der ihn bittet in sein Auto zu steigen. Boesherz willigt ein und wird von dem Mann, der sich Ismael nennt, zu einem Haus gefahren. Beim betreten findet der Kommissar den darin wohnenden Arzt tot vor. Seine Organe wurden entnommen und in ein Skelett drapiert. Boesherz ahnt schlimmes, denn dies ist die genaue Kopie eines Mordfalls von vor 16 Jahren den er nie auflösen konnte.
Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt die einmal aus der Gegenwart von den Ermittlungen berichten, einmal aus der Vergangenheit und dann lassen sie den Leser in Kursivschrift an den Gedanken des Täters teilhaben.
Boesherz war mir nicht sonderlich sympathisch, es kam mir vor als lebe er immer noch in der Vergangenheit, daran konnten auch seine genialen Gedankengänge nichts ändern. Irgendwie bin ich nicht mitgekommen und hatte immer das Gefühl als müsste ich alles noch einmal erklärt bekommen, was nicht so ganz meinem Lesegeschmack entsprochen hat.
Die Spannung steigert sich durch einige Wendungen immer weiter bis es zu einem fulminanten, aber unglaubwürdigen Ende kommt.
Gute Einfälle wie ein Arzt der sich selber behandelt der ein Lehrer der sich unterrichtet haben Morde einmal anders dargestellt, richtig warm werden konnte ich aber mit dem Buch nicht.

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