Die stille Bestie / Chris Carter

Bei einem Autounfall findet die Polizei im Kofferraum eines Wagens zwei abgetrennte Frauenköpfe, bei denen die Zungen abgeschnitten und die Augen entfernt wurden. Der Fahrer des Wagens, Lucien Folter war ein Studienfreund von Detective Hunter, der gerade auf dem Weg in den Urlaub ist.
Folter kommt in Haft und spricht dort kein Wort, bis er darauf besteht nur mit Hunter zu sprechen. Hunter bricht seinen Urlaub ab und arbeitet zusammen mit dem FBI um die Vernehmung seines ehemaligen Studienkollegen führen zu können.
Chris Carter schreibt selbst dass dies ein ganz anderer Thriller ist wie seine bisherigen und dass die Geschichte auf einem wahren Fall beruht, was die ganze Story noch unfassbarer macht.
Lucien ist seit 20 Jahren als Serienmörder unterwegs um die Gedanken von Mördern zu studieren und darüber eine Enzyklopädie zu schreiben.
Bei den Gesprächen lernt Hunter seinen ehemaligen Freund von einer ganz anderen Seite kennen und ihm ist schnell klar dass Folter ein Psychopath der übelsten Sorte ist, der geschickt Menschen manipuliert. Damit er selbst Einzelheiten preisgibt hat er die Regel aufgestellt dass er selbst Fragen stellen kann und somit erfahren wir viel über Hunter das dieser bisher tief in seinem Inneren vergraben und niemals über sich preis gegeben hat.
Dies ist der sechste Band um den Ermittler Hunter und der erste ohne seinen Partner Garcia. War schon der erste Teil an Spannung kaum zu überbieten, so hat es Carter geschafft sich von Band zu Band zu steigern. für mich ist er der unumstrittene Meister der Thriller Szene, da könnte sich Stephen King eine Scheibe abschneiden, was aber Geschmacksache ist.
Dieses Buch ist psychologisch so ausgeklügelt das in keinster Weise stört das man sofort weiß wer der Täter ist. Natürlich fehlen auch grausame Details nicht, die geschickt in die Handlung eingebunden worden sind. Wie soll das noch gesteigert werden?

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