Die Bastardtocher / Petra Schier

Die Bastardtochter Enneleyn wächst bei ihrer Mutter, einer Schankwirtin, auf bis sie 10 Jahre alt ist, dann nimmt sie Graf von Manten, ihr Vater, bei sich auf und erkennt sie als sein Tochter an.
Mit 20 Jahren ist sie glücklich als der Ritter Gunnar um ihre Hand anhält, ist er doch ansehnlich und charmant. Doch nach der Ehe entpuppt er sich und zeigt sein wahres Gesicht. Enneleyn ist so unglücklich wie man nur sein kann, erzählt aber niemandem davon um ihrem Vater, der es immer gut mit ihr gemeint hat, keine Schande zu bereiten.
Das Kreuz spielt eine Rolle und es summt und leuchtet, aber können die Träger die Zeichen auch richtig deuten?
„Die Bastardtochter“ ist nach „Die Eifelgräfin“ und „Die Gewürzhändlerin“ der dritte und letzte Teil der Kreuz Trilogie. Die Geschichte lässt sich auch ohne die Vorgänger lesen, es wird allerdings immer wieder einmal Bezug zu früheren Ereignissen genommen und auch die Personen erscheinen dem Leser anfangs fremd. Auf den ersten Seiten war ich auch ziemlich verwirrt von den vielen Namen, konnte sie mir nicht alle merken und schon gar nicht zuordnen.
Dies hat sich dann aber mit fortlaufender Geschichte geändert und da die einzelnen Kapitel vordergründig um Enneleyn und Aton gehen hat man sie schnell in sein Herz geschlossen.
Petra Schier ist es wieder einmal gelungen die Personen lebendig werden zu lassen und den Leser tief in die Geschichte zu ziehen, beim lesen ist es geradezu so als sei man mitten drin im Geschehen. Es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen bevor man es zu Ende gelesen hat.

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