Für alle Tage die noch kommen / Teresa Driscoll


Als Eleanor die Diagnose Brustkrebs bekommt hat er schon gestreut und sie kann nicht mehr geheilt werden. Zu diesem Zeitpunkt ist ihre Tochter Melissa acht Jahre alt. Damit sie ihre Tochter nicht schon vor ihrem Tod traurig macht, beschließt Eleanor ihr nichts von ihrem bevorstehenden Tod zu sagen und beginnt für sie ein Buch mit Rezepten und damit verbundenen Erinnerungen zu schreiben. Dieses Buch übergibt sie einem Anwalt der das Vermächtnis an Melissa aushändigen soll wenn diese 25 Jahre alt ist.
Einen Tag bevor Melissa das Buch erhält, hat sie den Heiratsantrag von Sam abgelehnt. Um zu sehen ob ihre Beziehung Bestand hat, fahren die beiden gemeinsam in Urlaub und dort liest Melissa heimlich das Buch das ihre Mutter ihr hinterlassen hat.
Die Kapitel wechseln zwischen der Vergangenheit, in der Eleanor ihre Gedanken niedergeschrieben hat und der Gegenwart, in der die Beziehung zwischen Melissa und Sam geschildert wird. Beim Lesen des Buches kommen Melissa immer wieder Erinnerungen hoch, die sie selbst längst vergessen hatte.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich sehr schnell lesen. Zwischen den Zeilen spürt man immer die Zuneigung und Wärme die die Personen füreinander empfunden haben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Schön war auch dass das Buch nicht mit dem Tod Eleanors geendet hat und man noch erfahren durfte wie das Leben von Max, Melissa und Sam weiter geht.
Ein kleiner Kritikpunkt ist das man viel zu wenig über die Erkrankung von Eleanor und wie sie damit umgegangen ist erfahren hat.

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