Mörderische Angst / Linda Castillo

1979: Nachdem der Sohn der amischen Familie Hochstetler ausgeplaudert hat das sie zu Hause viel Geld aufbewahren wittern ein paar Jugendliche leichte Beute und überfallen die Familie um sie auszurauben. Bei dem Überfall verliert einer von ihnen die Nerven und erschießt den Familienvater. In Panik geraten sperren sie die fünf Kinder in den Keller und verschwinden mit der Mutter. Das Haus geht in Flammen auf und vier Kinder verbrennen darin, nur der 14 jährige Billy überlebt.
35 Jahre später erhalten die Jugendlichen von damals Drohbriefe und werden nach und nach ermordet. In den Körpern der Leichen findet der Gerichtsmediziner eine amische Holzpuppe.
Für Kate Burkholder ist dies der einzige Anhaltspunkt für ihre Ermittlungen.
Wieder einmal ist Linda Castillo ein spannendes und unterhaltsames Buch über die amischen gelungen. Auch beim sechsten Band der Reihe, den man ohne die Vorgänger zu kennen lesen kann, ist man von der ersten Zeile an in die Geschichte involviert, es gibt kein langes Vorgeplänkel was ich so an ihren Büchern liebe. Der Spannungsbogen zieht sich gleichbleibend durch das ganze Buch um am Ende förmlich zu explodieren.
Zwischendurch gibt es immer wieder Einblicke in das Privatleben der Ermittlerin, die sie verletzlich zeigen. Sie ist ein Mensch wie du und ich und gerade das sie kein Übermensch ist macht sie sympathisch.
In diesem Band hat man etwas weniger aus dem Leben der amischen erfahren als in den Vorgängern, was mich aber nicht gestört hat, denn ich habe mich wieder bestens unterhalten gefühlt und kann es kaum erwarten Band sieben in den Händen zu halten.

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