Das Lied vom schwarzen Tod / Gerit Bertram


1522 wütet in Nürnberg die Pest und auch Anna und Sebastian verlieren ihre Eltern. Ein Onkel nimmt die beiden auf und schiebt sie schnellstmöglich ab. Sebastian kommt in die Lehre und Anna muss in ein Kloster, in dem sie sich nicht wohlfühlt und aus dem sie wieder flieht. Zur gleichen Zeit predigt ein „Prophet“ in Nürnberg gegen die Thesen Martin Luthers. Sebastian schließt sich der Bruderschaft an. Anna kommt bei einem Buchmaler unter und kümmert sich um dessen Kind. Mir hat wieder einmal der wunderschöne Schreibstil des Autorenduos gefallen, beim lesen hat man alles bildhaft vor Augen und fühlt sich in die Zeit um 1500 versetzt. Man leidet mit Anna und hofft das sie ihr Glück findet. Viel erfährt man über die Reformation zur damaligen Zeit. Zur fiktiven Geschichte gesellen sich einige reale Personen wie Martin Luther und Albrecht Dürer und der Pfarrer Andreas Oslander. Ein gelungener historischer Roman der Fiktion und Realität sehr gut verknüpft.

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