Sturm über Rosefield Hall / Julie Leuze 3,5 / 5


1913 wächst die 18 jährige Ruby als Tochter von Lord und Lady Campton in der Grafschaft Davon wohlbehütet auf. Da sie im heiratsfähigen Alter ist soll sie um einen alten Lord werben, der ihr zuwider ist. Dann lernt sie Cyril aus London kennen, der sich mit seiner Schwester Alice eine Auszeit in Devon nimmt. Sie verliebt sich in den jungen Kaufmann, der so ganz anders ist wie die anderen Männer die sie kennt, doch er hütet ein Geheimnis. Rubys Eltern sind strikt gegen diese Verbindung da sie nicht standesgemäß ist.
Die Geschichte wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt, Zuerst abwechselnd aus der Sicht von Ruby und von Florence dem Hausmädchen, so dass die unterschiedliche Lebensweise vom Adel und vom Personal deutlich wird. Nach dem kennen lernen von Cyril lernt man dann auch die Sichtweise von Alice und ihrer Mutter kennen.
Ruby wächst wohlbehütet auf und macht sich keine Gedanken wie es anderen geht die nicht so begütert sind. Nachdem sie Cyril kennen gelernt hat fängt sie an sich Gedanken zu machen und lehnt sich immer mehr gegen ihre Eltern auf. Sie reift zu einem starken Charakter heran.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und dazwischen liegt oft eine große Zeitspanne, so dass ein Thema angeschnitten , aber nicht zu Ende gebracht wird, was mich ein wenig gestört hat.
Gut gefallen hat mir das man etwas über den Kampf um das Frauenwahlrecht erfahren hat und wie schwer es sich die Frauen erkämpfen mussten. Auch das Thema Eugenik hat eine große Rolle gespielt.
Es wurden ein paar Skandale aufgedeckt, die aber immer viel zu schnell unter den Tisch gekehrt wurden.
Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn es mir hier und da etwas kitschig vorgekommen ist.
Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.

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