Girl on the train / Paula Hawkins 2/5


Rachel fährt mit dem Zug zur Arbeit und sieht auf der Strecke immer die gleichen Leute. Sie nimmt auf diese Weise am Leben der Bewohner an den Bahngleisen teil, ihr besonderes Interesse weckt dabei ein junges Pärchen. Jess und Jason sind Teil einer Geschichte die sie sich ausdenkt bis Jess auf einmal nicht mehr da ist.
Da Rachel sie vor ihrem Verschwinden mit einem anderen Mann gesehen hat, teilt sie ihre Beobachtungen den Ermittlern mit und gerät so in die Ermittlungsarbeit der Polizei.
Hört sich nach einem tollen Thriller an, ist es aber nicht. Für mich ist es das schlechteste und langweiligste Buch das ich seit langem gelesen habe. Rachel ist Alkoholikerin, sitzt im Zug und jammert 300 Seiten lang über ihr ach so schlechtes Leben, alles wiederholt sich bis ins unendliche.
Auch nicht ein Protagonist aus dem Buch war mir sympathisch, sie haben mich alle nur genervt und im Grunde war es mir ganz egal was mit ihnen passiert.
Ein solches Buch als Thriller zu deklarieren ist schon sehr grenzwertig, ich habe es eher als eine Sozialstudie verstanden, daran ändern auch die letzten Seiten nichts, auf denen es dann endlich halbwegs spannend wurde. Das ganze Buch auf 150 Seiten komprimiert und es hätten glatt drei Sterne werden können, so gibt es zwei Sterne und damit ist die Geschichte schon fast überbewertet.
Mein Fazit ist das ich endlich einmal lernen sollte das hochgelobte und viel beworbene Bücher meist nicht halten können was sie versprechen und ich meine Lesezeit lieber in andere, schöne Bücher, investieren sollte.

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