Heimweh / Marc Raabe 3,5/5

Jesse Berg ist Kinderarzt und lebt von seiner Frau getrennt. Da seine Frau einen Termin hat, hat sie Jesse gebeten abends nach der Arbeit zu kommen und auf die gemeinsame Tochter aufzupassen. Bei seinem Eintreffen findet er seine Frau ermordet vor und Isa, die Tochter ist verschwunden. Über dem Kinderbett steht „Du hast sie nicht verdient“
Kurz darauf erscheint die Freundin der Ermordeten und gemeinsam mit Jesse macht sie sich auf die Suche nach Isa. Ihr Weg führt sie ins Kinderheim Adlerhorst, wo Jesse und seine Frau ihre Kindheit verbracht haben
Obwohl man gleich mitten ins Geschehen geworfen wird, ist sein drittes Buch, nach „Schnitt“ und „Der Schock“. das Buch das mir von ihm bisher am wenigsten gefallen hat. Es ist zwar relativ spannend, hat aber immer wieder Längen, in denen die Story von Wiederholungen lebt und oft auf der Stelle tritt.
Trotz gelegter falscher Fährten konnte man recht schnell erahnen wer der wirkliche Täter ist. So langsam die Geschichte voran gekommen ist, so gehetzt war dann das Ende, das hätte ich mir ausführlicher gewünscht. Die Ereignisse haben sich förmlich überschlagen und waren überaus verwirrend, so dass man leicht den Überblick verlieren konnte.
Leicht und flüssig zu lesen, bis auf das Ende beim dem man sehr genau aufpassen musste. Unterhaltsam aber auch nicht mehr. Für mich ist die Story 3,5 Sterne wert.

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