Mordsommer / Rudi Jagusch 4,5/5


Staatsanwältin Nina Lehmann hat gerade einen wichtigen Fall gewonnen und soll zur Oberstaatsanwältin befördert werden. Ihre Freude darüber hält aber nicht lange an denn zu Hause erwartet sie ein anonymer Brief in dem sie aufgefordert wird in ein entlegenes Dorf in der Eifel zu kommen. da es in ihrer Vergangenheit etwas gibt dass niemand erfahren darf, macht sie sich auf den Weg.
In dem Dorf trifft sie dann auf die Freunde ihrer alten Clique.
Nach einer Nacht im dortigen Gasthof müssen sie ihre Handys abgeben und müssen sich per GPS Sender auf den Weg in ein verlassenes Dorf in einem entlegenen Talkessel machen.
Dort gibt es dann schnell den ersten Toten und keiner traut mehr dem anderen.
Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Zum einen in der Gegenwart mit der Hauptprotagonistin Nina und zum anderen aus der Vergangenheit in dem der Leser nach und nach erfährt welches Geheimnis die Clique hütet.
Gerade durch den Wechsel der beiden Perspektiven ist die Story überaus spannend denn es endet immer so dass man am liebsten gleich wissen möchte wie es denn weitergeht. Auf diese Weise wird man von Kapitel zu Kapitel gejagt und möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.
Hat man ziemlich zu Beginn schon einen Verdacht wer der geheimnisvolle Briefeschreiber ist, so wird man am Ende eines besseren belehrt.
Beide Teile lesen sich gleichermaßen spannend und durch den flüssigen Schreibstil ist das Buch leider viel zu schnell zu Ende gelesen.
Für mich war es das erste Buch von Rudi Jagusch, bestimmt nicht das letzte.

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