Die letzten Tage von Rabbit Hayes 3/5

Rabbit hat zum zweiten mal Brustkrebs und dieses mal hat der Krebs gestreut. Es besteht keine Chance auf Heilung und als es Rabbit immer schlechter geht, bringt ihre Mutter sie zum Sterben ins Hospitz.
Ich muss gestehen dass ich solche Bücher gerne lese, auch wenn ich dabei Rotz und Wasser heulen muss. Da ich selbst zum zweiten Mal an Brustkrebs erkrankt bin berühren mich solche Themen sehr stark, aber die geben mir in der Regel auch Kraft.
Leider kann ich das von diesem Buch nicht sagen, es hat mich in keinster Weise berührt und ich kann die ganzen positiven Bewertungen dazu nicht nachvollziehen.
Die Handlung wechselt ständig von der Gegenwart in die Vergangenheit und man muss beim Lesen schon arg aufpassen damit man weiß in welcher Zeit man gerade ist. Die Vergangenheit fand ich einfach nur langatmig und sie war für dieses Thema auch überhaupt nicht notwendig.
Die Dialoge sollten wohl lustig sein, ich konnte nicht mal darüber schmunzeln. Die vielen Personen konnte ich schlecht zuordnen, die Handlung wurde in die Länge gezogen und 150 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan.
Gut, es ging um Liebe, Zusammenhalt und Vertrauen, das hätte man aber mit einem anderen Thema besser verarbeiten können. Bei einem Buch in dem es um das Thema Krebs geht erwarte ich auch einfach mehr über die Krankheit zu erfahren und dies war hier überhaupt nicht der Fall.
Sehr schade, ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen.

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