Ruhe sanft mein Kind / Rebecca Muddiman 4/5

Beth ist acht Monate alt als sie bei einem Überfall auf ihre Mutter Abby entführt wird. Trotz intensiver polizeilicher Suche kann das Baby nicht gefunden werden und auch von den Tätern fehlt jede Spur. Abby kann sich nicht damit abfinden und begibt sich immer wieder selbst auf die Suche. Erst fünf lange Jahre später erhält sie einen Hinweis wo sie ihre Tochter finden kann, aber ist es wirklich Beth?
In den ersten zwei Dritteln geht es überwiegend um die Ermittlungsarbeit und um die Gefühle Abbys und ihres Mannes. Man kann die Verzweiflung förmlich spüren und erlebt Abby als eine gebrochene Frau, die ihren Lebensinhalt verloren hat.
In diesem Abschnitt wiederholen sich öfter mal die Gedanken und Gefühle, das hätte man etwas kürzer beschreiben können, daher der Punkt Abzug. Als langatmig habe ich es aber nicht empfunden und schon die Tatsache dass ich das Buch an zwei Abenden verschlungen habe zeigt dass es mir gut gefallen hat.
Das letzte Drittel war dann richtig spannend und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Auch wenn ich schon eine Ahnung hatte worauf es hinausläuft gab es gegen Ende dann doch noch eine Überraschung.
Jedem der gerne Psychothriller liest, kann ich das Buch empfehlen.

Dieser Beitrag wurde unter Krimi und Thriller veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *